Ausstellung Körperwelten in Graz – 2. Juni bis 10. September 2017 – Messe Graz

Die Ausstellungsreihe „Körperwelten“ von Plastinator Gunther von Hagen ist bekannt für ihre Mischung aus Grusel und Faszination und hat in den letzten Jahren bereits mehr als 44 Millionen Interessierte auf dem ganzen Globus angelockt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise

In Graz werden von 2. Juni bis 10. September 2017 80.000 Besucher erwartet. Die Ausstellung hat in dieser Zeit Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 Uhr bis 18.00 Uhr geöffnet.

Ticketpreise

  • Erwachsene kosten 19, 00 Euro
  • Kinder und Jugendliche 13,00 Euro
  • Ermäßigungen für Studenten und Gruppen verfügbar
  • Tickets sind online, an der Tageskasse
  • Tickets bei ÖTicket erhältlich

Spezielle Events rund um Körperwelten

  • Antenne Steiermark LATE NIGHT
    Am 22. Juni (Thema: Faszination Gerichtsmedizin)  und am 7. Juli Thema: (Tatort Graz) hat die Ausstellung außerdem von 18:30 bis 23 Uhr geöffnet – spannende Vorträge von renommierten Autoren und Wissenschaftlern runden an den Abenden den Ausstellungsbesuch ab. Themen
  • Sonderführung für Blinde und Sehbehinderte
    Am 24. August findet eine Führung für blinde und sehbehinderte Menschen statt – eine medizinische Fachkraft erklärt die Plastinate. Außerdem können ausnahmsweise einzelne Plastinate angefasst werden (Dies ist normalerweise NICHT möglich!)
  • 2:1 Studenten-Special am Montag
    Gegen Vorlage eines gültigen Studentenausweises besuchen 2 Studenten montags die Ausstellung zum Preis von einem.

Der als „Dr. Tod“ bekannt gewordene Mediziner macht mit seinen präparierten und in Pose gebrachten Leichen anschaulich, was unter der Haut vor sich geht. Lange Zeit spaltete die kontroverse Wanderausstellung die Gemüter, mittlerweile sind die Aufschreie jedoch leiser geworden. Das Interesse an dem „Menschen-Museum“ allerdings reißt nicht ab.

Ausstellung kommt 2017 nach Graz

Jetzt sind die Toten wieder auf Tournee. Die umstrittene Anatomie-Ausstellung macht zum ersten Mal Station im Süden Österreichs. „KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens“ nimmt in Graz seine Besucher mit auf eine spannende Reise durch den menschlichen Körper und zeigt das menschliche Leben von der Zeugung bis ins hohe Alter.

Über 200 Präperate und Ganzkörperplastinate sind zu sehen – allesamt natürlich echt. Sie stammen von Menschen, die sich zu Lebzeiten dazu entschlossen haben, ihren Körper nach dem Tod für die Ausstellung zur Verfügung zu stellen. Einzelne Organe und transparente Körperscheiben geben so einen einmaligen Einblick in das Innere des Menschen. Dabei werden auch hochkomplexe medizinische Themen für Laien verständlich erklärt und dargestellt. Anatomie, Physiologie, aber auch häufige Erkrankungen und ihre Auswirkungen auf den Körper werden anschaulich gezeigt.

  • Welche Auswirkungen haben Alkohol, Nikotin oder Drogen auf uns?
  • Was passiert bei Krebs im Körper?
  • Wie funktioniert ein künstliches Hüftgelenk oder eine künstliche Herzklappe?

Besucher können Muskeln, Gelenke, Bänder oder das Nervensystem auf eine Art studieren, wie es kein Lehrbuch zeigen kann. Ein aufgeschnittenes Herz, filigrane Arteriengeflechte, eine Raucherlunge oder ein in dünne Scheiben geschnittenes Gehirn warten ebenso in ihren Vitrinen wie komplette Körper in aktiven und lebensnahen Stellungen und Posen, vom plastinierten Fötus bis zum Skateboard fahrenden Sportler.

„KÖRPERWELTEN & Der Zyklus des Lebens“ beginnt bei der vorgeburtlichen Entwicklung im Mutterlaib und thematisiert, wie sich der Körper im Laufe des Lebens verändert, wie er wächst, den Höhepunkt erreicht und schließlich schwächer wird – der Kreislauf von Entstehen und Vergehen. Dabei erfährt der Besucher auch, was er tun kann um seine Gesundheit und eine hohe Lebensqualität möglichst bis ins hohe Alter zu bewahren. Die Ausstellung lädt ihn dazu ein, sich bewusster mit seinem Körper auseinander zu setzen und gesünder zu leben. Als Selbstentdeckungsreise konzipiert, verändert sie den Blick auf den Körper nachhaltig.

Um den menschlichen Körper in dieser Art vor der Verwesung zu bewahren, muss er nach dem Tod „haltbar“ gemacht werden. Hierfür hat Gunther von Hagen 1977 sein bahnbrechendes und patentiertes Verfahren der „Plastination“ entwickelt, mit dem er anatomische Präparate mithilfe von Kunststoffen für die Nachwelt konserviert. 1500 Arbeitsstunden benötigt es, einen Menschen so für die Ewigkeit herzurichten. Die Kosten hierfür belaufen sich auf bis zu 50.000 Euro pro Leiche.

Ist die Ausstellung Körperwelten auch für Kinder geeignet?

Es gibt keine Altersbeschränkung in Begleitung von Erziehungsberechtigten oder Lehrern. Eine Vorbereitung kann jedoch wichtig sein.

Fotos von Körperwelten in Graz

Ähnliche Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.