Ausstellungen im Kindermuseum Graz | FRida & freD

Zwei neue Ausstellungen eröffnen – wegen der Coronakrise diese Jahr erst im Juni – dafür sollen die Ausstellungen diesmal bis Februar 2022 laufen, also fast zwei Jahre und nicht wie bisher nur ein Jahr.

Der Uhr auf der Spur

Für Kinder ab 8 Jahren

Der rote Faden, der sich durch die Ausstellung zieht, ist eine große Expedition, an der die Kinder teilnehmen: Sie besuchen verschiedene Orte und lernen unterschiedliche Menschen kennen – und bemerken schnell die Diversität des Themas Zeit. Um herauszufinden, was die Zeit ist, begegnen sie verschiedenen Sichtweisen auf das Thema. Von Zeit zu Zeit springen sie von einer Fragestellung, einem Sachverhalt, einem Gedankenexperiment zum nächsten und erarbeiten sich im Tun die Themen. Diese sind so vielseitig wie die Antworten auf die Fragen „Was ist Zeit?“ oder „Wo ist die Zeit?“.

Am Beginn ihrer Expedition erhalten die Kinder eine Zeit-Uhr, die sie von nun an bei sich tragen. Am Beginn ihres Ausstellungsrundgangs sehen sie einen Kurzfilm, der die Herausforderung der Expedition zusammenfasst, die Orte beschreibt, die die Kinder besuchen werden, von den Menschen erzählt, die sie treffen werden und wichtige Impulse gibt – und unter anderem darauf hinweist, dass in jedem Bereich ein Expeditions-Foto gemacht werden kann. Haben sich die Kinder am Ende ihres Ausstellungsbesuchs mit einer Vielzahl an Interaktionen beschäftigt, erhalten sie ihre persönliche Expeditionsu(h)rkunde mit den Fotos, die sie von sich selbst gemacht haben.

Das kleine Städtchen Jederzeit

Für Kinder zwischen 3 und 7 Jahren

  • Die Zeit ist überall, doch muss jeder von uns sie für sich selbst erfahren, sie ist unser Erleben. In der Ausstellung kann man ihr begegnen.
  • Die Zeit ist so vielfältig wie das Leben, versteckt sich an den unterschiedlichsten Stellen, so dass Kinder sich überall auf Entdeckungstour begeben können: im Weltraum, im Körper, in der Kunst, in der Natur, in ihren Gedanken, in der Vergangenheit und in der Zukunft. In der Ausstellung kann man sie entdecken.
  • Die Zeit steckt voller Abenteuer und Möglichkeiten, durch welche die Kinder ein Gefühl entwickeln können, um mit der Zeit, ihrer Zeit, umzugehen und zu spielen. In der Ausstellung kann man sich mit ihr nach Lust und Laune aktiv beschäftigen.

Teile der Ausstellung

Wichtig ist voranzustellen, dass sich die Ausstellung ums Thema Zeit dreht und nicht um Berufe. Doch wird am Beispiel verschiedener Berufe mit ihren Menschen und Geschichten, Zeit für die Zielgruppe erkennbar und angreifbar. Sie können Zeit plötzlich in konkrete Handlungen übersetzen und lernen zu verstehen, wie vielfältig Zeit eigentlich ist. Obwohl sich viele Berufe dazu eignen würden, diese auch mit Kostümen darzustellen, wollen wir damit sehr reduziert umgehen. Das Verkleiden als bestimmter Beruf würde das „Berufespielen“ zu sehr unterstützen und vom eigentlichen Thema, der Zeit im jeweiligen Beruf, ablenken.

Die Menschen

Jeder Beruf wird von einer Person/einer Figur stellvertretend vorgestellt. Sie erzählt in 2-3 Sätzen, warum Zeit in ihrem jeweiligen Beruf eine wesentliche Rolle spielt.
Die Figuren sind so präsentiert, dass die Kinder quasi bei jeder Station zu Beginn über sie „stolpern“ und sich anhören, was sie ihnen zu sagen hat. Sehr attraktiv gestaltete Hörstation!

Die Uhren

In jedem Berufsbereich hängen über den „Häusern“ Uhren, die der Zeit in diesem Berufsbild entsprechen. So geht der Zeiger beim Dirigenten z. B. im ¾ Takt, bei der Archäologin dreht sich der Zeiger gegen den Uhrzeigersinn, beim Feuerwehrmann ist es eine digitale Anzeige, bei der die Uhrzeit nur so vorbeirast.

Ausgehend von einem Uhrenmodell, könnte dieses in jedem Bereich angepasst werden. So wird es noch deutlicher erkennbar, dass die jeweilige Uhr den Zeitaspekt dieses Berufsbildes wiedergibt.

Ein Beruf – Eine Station

Es wird zu jedem Beruf nur ein Zeitaspekt behandelt. Auch gibt es zu jedem Beruf nur eine Station, die dafür aber sehr detailliert ausgearbeitet ist. So soll verhindert werden, dass das Zeitthema zu undeutlich wird. Zu viele verschiedene Aspekte rund um den Beruf verwirren nur und machen den Zeitbezug nur mehr schwer sichtbar. Es sollten bei jedem Beruf/bei jeder Station ca. fünf Kinder gleichzeitig beschäftigt sein.

Reise(s)pass durchs Universum

Forschungslabor für Kinder ab 8 Jahren

Im Jahr 2020 begeben wir uns in die unendlichen Weiten des Universums. Wie entstand das Universum? Sind die Planeten rund – oder vielleicht doch nicht? Warum fliegen Raketen und was ist eine Umlaufbahn? Diesen und noch viel mehr Fragen kannst du bei unserer Reise durchs Universum auf den Grund gehen.

Besucher und Besucherinnen begeben sich mit einem Reisepass auf die Suche nach den Antworten. Sie können diese an unterschiedlichen Stationen finden, an denen sie selber aktiv werden. Sie bauen eine Rakete, ein Spektroskop, führen verschiedene Experimente durch oder bauen beispielsweise eine Sonnenuhr.

In einem Kooperationsprojekt mit einer Schule entsteht ein Planetarium, in dem Kleingruppen über Kopfhörer Informationen erhalten und Filme auf der Innenseite der Kuppel sehen. Die Errichtung dieses Planetariums – vor allem gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern – ist eine Premiere im Kindermuseum FRida & freD.

Ziele des diesjährigen Forschungslabors sind:

  • Sich gedanklich mit Fragen wie „Wohin dehnt sich das Universum aus?“ oder „Was war vor dem Urknall?“ auseinandersetzen
  • Wissen darüber erlangen, wie das Universum entstanden ist
  • Basiswissen zum Sonnensystem und den Planeten durch selbsttätiges Forschen erlangen
  • Freude am Experimentieren und Ausprobieren
  • Schulung der Feinmotorik durch verschiedene Aufgabenstellungen
  • Ideen kreativ umsetzen
  • Schulung der Kooperationsfähigkeit und Zusammenarbeit – sich gegenseitig helfen oder Aufgaben gemeinsam lösen

Allgemeines über FRida&freD – Kindermuseum in Graz

Öffnungszeiten

  • täglich: 9:00 – 17:00 Uhr
  • Dienstag: geschlossen

Die Preise

Corona bedingt wurden die Preise im Jahr 2020 angepasst. Es können nur mehr Zeitfenster mit 90 Minuten (für jeweils eine Ausstellung) oder 45 Minuten (für das Labor) gebucht werden. Die Buchung des Time slots muss im Internet geschehen. (Link zur Kartenbestellung) Gezahlt kann per Kreditkarte oder Sofortüberweisung werden.

Eine Ausstellung (Time Slot 90 Minuten):

  • Personen ab 3 Jahre: 5,- EUR
  • Familienkarte: 15,- EUR (mit steirischem Familienpass: 13,- EUR)

Labor (Time Slot 45 Minuten):

  • Personen ab 3 Jahre: 8,- EUR
  • Familienkarte: 21,- EUR (mit steirischem Familienpass: 19,- EUR)

Tipp: Mit der Steiermark-Card ist kann man täglich eine Ausstellung besuchen!

Alle Ausstellungen seit der Eröffnung

JahrAusstellung ab 8Ausstellung bis 8
2020/2021Der Uhr auf der SpurDas kleine Städtchen Jederzeit
2019/2020Was kost' die Welt?Mal mal
2018/2019HIN UND WEGblubberblubb
2017/2018Meine FamilieZIRKUS FRidanella & freDissimo
2016/2017TüftelgeniesTüftelmäuse
2015/2016KlimaversumLa Le Luftschloss
2014/2015Hotel GlobalSCHOKooh!
2013/2014ArchitektierischSchneckenkratzer & Wolkenhaus
2012/2013Kopfüber HerzwärtsVilla Munterg'sund
2011/2012Was kost' die Welt?Seifenblasenträume
2010/2011Erzähl mir was vom Todblubberblubb
2009/2010Voll abgefahren!
2008/2009Hast du Töne?
2007/2008Dialog im Dunkeln
2007/2008Finger, fertig, los!
2006/2007Kopfüber Herzwärts
2005/2006Rapunzel und der gestiefelte Hänsel
2004/2005Papier La Papp
2003/2004Weltenbummel

Ausstellungen 2018/2019

Was kost‘ die Welt

Eine Ausstellung ideal für Kinder ab 8 Jahren – Eine Ausstellung des Wiener Kindermuseums ZOOM in Kooperation mit dem Grazer Kindermuseum FRida & freD.

Foto: FRida & freD/Hannes Loske

Eine der Ausstellungen des Kindermuseums FRida & freD beschäftigt sich im Jahr 2019/20 mit dem Thema Geld, seiner Geschichte, seiner Funktion als allgemeines Tauschmittel, seiner Herstellung und Verteilung. Kinder kommen schon sehr früh mit Geld in Berührung. Viele bekommen bereits von Großeltern oder anderen Verwandten Geldgeschenke. Die meisten Schulkinder erhalten Taschengeld, haben somit bereits Erfahrung im Umgang mit kleineren Geldmengen. Kinder sollten daher schon früh mit den Grundbegriffen des Geld- und Finanzwesens vertraut werden, um sie für den verantwortungsvollen Umgang mit Geld zu sensibilisieren. Der österreichische Lehrplan schreibt fest, Kinder in ihrer Urteils- und Kritikfähigkeit, Entscheidungs- und Handlungskompetenz zu fördern. Diese Fähigkeiten sind im Leben (nicht nur im Geldleben) von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen von Bedeutung und können im Rahmen der Ausstellung unterstützt werden.

Mal mal

Ein buntes Mitmach-Abenteuer für Farbenfans zwischen 3 und 7 Jahren im Grazer Kindermuseum FRida & freD

Foto: FRida & freD/Hannes Loske

Malen ist gerade für Kinder im Vorschulalter eine wichtige Möglichkeit der Ausdrucksform. Es bietet Kindern schon früh die Möglichkeit, Spuren von sich zu hinterlassen und über diese Spuren auch mit der Welt zu kommunizieren. Das Bedürfnis, selbst Bilder zu gestalten ist bei den meisten Kindern vorhanden – wenn man sie frei malen lässt. Deshalb ist es uns wichtig, den Kindern einen möglichst freien Zugang zu ermöglichen. Die Ausstellung soll einen Raum bieten, in dem freies malerisches Gestalten möglich ist. Bewusst wollen wir auch jede Deutung und Bewertung ausschließen. In der Ausstellung soll jedes Kind die Möglichkeit haben, frei nach seinem individuellen Bedarf seine Spuren zu hinterlassen.

Foto: FRida & freD/Hannes Loske

 

 

Ausstellungen 2018/2019

blubberblubb

für Kinder bis 8 Jahre

Wasser fasziniert Kinder – aber nicht nur sie! Uns ist allen klar, dass Wasser wichtig ist. Jeder weiß, dass ohne Wasser kein Leben möglich wäre. Und doch erstaunt es immer wieder aufs Neue, wie eng unser Sein mit Wasser verknüpft ist. Wie sehr unser Leben Wasser ist, auch wenn Menschen nicht darin, sondern nur davon leben. Jeder einzelne Wassertropfen, der auf seiner langen Reise in den Wolken irgendwo abregnet, versickert, getrunken wird, zum Meer fließt und irgendwann verdunstet, ist Teil eines großen Kreislaufs. Genau diesen großen und unglaublichen Gedanken soll unsere Ausstellung verdeutlichen.

Das Wasser auf der Erde ist ständig auf der Reise und auch unsere jungen BesucherInnen machen sich mit ihren Familien auf die Reise durch unsere Ausstellung, die zum Ziel hat, ihnen die Kostbarkeit dieses Elements zu zeigen.

Kinder im Kindergartenalter setzen sich in ihrem Spielen intensiv mit Gegenständen auseinander und tauschen sich so mit ihrer Umwelt aus. Vor allem das Spielen und Hantieren mit Wasser, Sand oder Ton/Plastilin begeistert Kindergartenkinder. Wasser fasziniert durch seine Eigenschaften des Auftriebes, des Widerstandes und der Dichte. Wasser lässt sich bewegen und kann seine Form ändern (Schnee, Eis, Dampf, Flüssigkeit). Schwere Schiffe und andere Gegenstände können auf dem Wasser schwimmen, während andere untergehen. Kinder erleben, dass unter Wasser die Welt anders aussieht.

Die Ausstellung soll

  • es den Kindern ermöglichen, direkt mit dem Element Wasser zu experimentieren.
  • den Lebensraum Wasser thematisieren und den Kindern Fauna & Flora näherbringen.
  • vermitteln, dass sich Wasser in einem ständigen Kreislauf bewegt.
  • eine sinnliche, mythische Atmosphäre generieren, in der die Kinder in unterschiedliche Stimmungen eintauchen können.
  • die verschiedenen Aggregatzustände des Wassers zeigen.

De Auswahl der Vermittlungsziele und die Art der Umsetzung erfolgt vor allem unter dem Aspekt, dass Motive und Inhalte der „Welt der Kinder“ entsprechen. Die behandelten Ausstellungsinhalte sind unserem Publikum aus ihrem täglichen Lebensumfeld vertraut.

HIN UND WEG

für Kinder ab 8 Jahre

Das Kindermuseum FRida & freD zeigt 2018/19 eine Ausstellung für Kinder, Jugendliche und Erwachsene rund um das Thema Mobilität, die das Interesse für technische Ideen und Innovationen
weckt, Berührungsängste mit dem Thema Naturwissenschaft und Technik abbaut und junge BesucherInnen an technisch-naturwissenschaftliche Berufsgruppen heranführt. Es sind zündende Ideen gefragt, wenn es darum geht, das Rad neu zu erfinden!

ForscherInnen aufgepasst!

  • Was zischt durch die Lüfte?
  • Was treibt auf dem Wasser?
  • Was fährt auf der Straße?
  • Was fliegt bis zum Mond?
  • Was bewegt sich auf Schienen?
  • Die bewegt man sich zu Fuß?

Die Ausstellung macht Lust darauf, naturwissenschaftliche Phänomene, die hinter den verschiedenen Fortbewegungsmitteln stecken, zu erkunden und zu hinterfragen.
Die Ausstellung gliedert sich in den Bereich der „Werkstatt-Labors“, die zum Bauen und Experimentieren anregen und in den Bereich der „Haltestellen“, die die soziologischen Aspekte der
Mobilität behandeln.

GENERATION BLUE – Wasserforschungslabor

Von 8 bis 99 Jahren

Kinder, vor allem im Vorschul- und Volksschulalter, sind von Natur aus neugierig und wollen ihre Welt erforschen. Sie stellen Fragen und möchten die Antworten darauf erleben und begreifen. Dafür brauchen sie einen Raum und Zeit, um die naturwissenschaftlichen Phänomene ihrer Umwelt kennen zu lernen und selbständig zu entdecken.

Naturwissenschaften und Technik gehören eindeutig zur Bildung – dennoch werden gerade diese Bereiche im Kindergarten- und Schulalltag oftmals vernachlässigt. So werden in der Auseinandersetzung mit Naturwissenschaften Schlüsselqualifikationen wie Problemlösestrategien, Handlungs- und Sozialkompetenzen entwickelt, geschult und trainiert. Naturwissenschaftliche
Bildung eignet sich besonders gut für eine ganzheitliche Beschäftigung

Neues von der Pressekonferenz

„Seit rund 15 Jahren ist das Kindermuseum eine wesentliche Bereicherung für das Grazer Kultur, Kinder- und Familienleben. Auch im vergangenen Jahr konnte das Kindermuseum
über 70.000 Besucherinnen und Besucher mit seinen kreativen und interaktiven Ausstellungen begeistern.

(c) FRida&freD

Auch die beiden neuen Ausstellungen wurden wieder mit viel Liebe und Know how konzipiert und laden die Kinder ein tief in die Welt des KIMUS einzutauchen. Wortwörtlich gilt dies vor allem für die Ausstellung „blubberblubb“, die sich auf faszinierende Art und Weise mit den Facetten des Wassers auseinander setzt. „HIN UND WEG“ werden zahlreiche Kinder sicherlich von der gleichnamigen Ausstellung sein, die es möglich macht die vielfältige Welt der Mobilität vom Fahrrad bis zur Raumfahrt spielerisch zu entdecken.

(c) FRida&freD

Abschließend freue ich mich, dass wir in diesem Jahr ein ganz besonderes Goodie anbieten können: Im Zusammenspiel meiner Abteilungen ist es uns gelungen, heuer erstmals allen Grazer Schulklassen einen Gratis-Eintritt in die neuen Ausstellungen des Kindermuseums zu ermöglichen.“

Ausstellungen 2017/2018

Meine Familie

Ideal für Kinder ab 8 Jahren

Familien sind ständig beschäftigt, beruflich und privat. Jeder Mensch hat eine davon. Bei manchen ist sie immer vor Ort, bei vielen aber ganz weit weg. Bei manchen ist sie klein, bei anderen wieder riesengroß. Sie kann laut oder leise sein, chaotisch oder ordentlich. Einfach etwas, worauf man stolz ist. Meistens mag man sie sehr, aber hin und wieder gibt es Streit und es fliegen die Fetzen. Dann ist sie anstrengend und man wünscht sich, dass man von Zeit zu Zeit etwas weniger Familie oder zwischendurch auch mal eine andere hätte.

Was wir unter Familie verstehen und wen wir dazuzählen ist nur auf den ersten Blick nicht besonders kompliziert:
Wir verstehen Familie als Ort, wo Menschen zusammen halten und Verantwortung für sich und andere übernehmen. Sie basiert auf Vertrauen und Verlässlichkeit – man kümmert sich einfach umeinander. Wirft man einen zweiten Blick auf das Thema wird es gleich etwas komplexer, denn eine einzige gültige Vorstellung davon, was Familie ist, gibt es nicht mehr.

Wie viele Menschen braucht eine Familie? Ist eine Familie erst mit Kindern eine „richtige Familie“. Braucht es dazu eine Hochzeit? Sind Familie die Menschen, die den gleichen Namen tragen, die die gleiche Adresse haben? Zählen auch die Verwandten dazu? Sind Familie die Menschen, die wir am liebsten haben? Die, mit denen wir die meiste Zeit verbringen? Die, die uns am besten kennen, also vielleicht auch enge Freunde?

Das Familienbild hat sich gewandelt, ist beweglicher, vielschichtiger, aber auch zerbrechlicher geworden. Familie ist immer ein Abenteuer, Familie ist lebendig, stark und zugleich auch verletzbar.

Zirkus FRidanella & freDissimo

Ausstellung für Kinder von 3 bis 7 Jahren

Vorhang auf! Kinder liiieben Zirkus! Der Zirkus hat eine lange Tradition und hat doch bis heute nichts an seiner Attraktivität verloren. Egal, ob es große Familienunternehmen oder kleine Zirkusse sind, im Zirkus wird Unmögliches möglich und die aufregenden Eindrücke bleiben allen, insbesondere Kindern, noch lange in Erinnerung. Mit seinem regen Treiben hat der Zirkus Erlebnischarakter: Tollpatschige Clowns strapazieren unsere Lachmuskeln, durchtrainierte ArtistInnen in glitzernden Kostümen lassen uns die Luft anhalten, JongleurInnen erwecken den Eindruck mehrere Arme zu haben, beim Beobachten der scheinbar schwerelosen SeiltänzerInnen bekommen wir nasse Hände, kommt der Messerwerfer in die Manege, steigt Gänsehaut auf und die unheimliche Aura der MagierInnen verbreitet Spannung. Im Zirkus wird gestaunt und gelacht, es gibt Lustiges und Unglaubliches zu erleben – und der Zirkus regt zum Mitmachen an, er weckt die Lust an der Bewegung. Beobachten Kinder die Zirkusleute, sind sie motiviert, diese Künste auch selbst zu beherrschen. Bereits im Kindergartenalter sind sie fasziniert davon, was Zirkusleute können.

Doch bereits Kindergartenkinder leiden oft an grundlegenden Schwierigkeiten im Bereich der Körperwahrnehmung, dem Empfinden der eigenen Position im Raum, ihnen fehlt das Gefühl für Gleichgewicht oder ihre Bewegungskoordination ist unausgereift. Oft scheitern sie an einfachsten motorischen Herausforderungen wie dem Balancieren, also dem Experimentieren mit ihrem Gleichgewicht. Grund dafür ist auch, dass es ihnen an attraktiven und abwechslungsreichen Bewegungsangeboten fehlt. Daher ist es wichtig, ihnen Spaß auf Bewegung zu vermitteln und ihre motorische Entwicklung zu fördern.

Labor „Ich, GENial“

Kernaspekt des Labors: Kinder, vor allem im Vorschul- und Volksschulalter sind von Natur aus neugierig und wollen ihre Welt erforschen. Sie stellen Fragen und möchten die Antworten darauf erleben und begreifen. Dafür brauchen sie einen Raum und Zeit, um die naturwissenschaftlichen Phänomene ihrer Umwelt kennen zu lernen und selbständig zu entdecken.

Naturwissenschaften und Technik gehören eindeutig zur Bildung – dennoch werden gerade diese Bereiche im Kindergarten- und Schulalltag oftmals vernachlässigt. So werden in der Auseinandersetzung mit Naturwissenschaften Schlüsselqualifikationen wie Problemlösestrategien, Handlungs- und Sozialkompetenzen entwickelt, geschult und trainiert. Naturwissenschaftliche Bildung eignet sich besonders gut für eine ganzheitliche Beschäftigung mit Lernbereichen. Sie ermöglicht eine umfassende Wahrnehmung und
Erfahrung.

Dieses Jahr werden naturwissenschaftliche Aspekte mit künstlerischen verbunden. Kinder werden Erfahrungen im grafischen und malerischen Bereich sammeln, ihre Ideen durch Malen und Drucken umsetzen. „Ästhetische Wahrnehmungen basieren auf sinnlichen Eindrücken, die Kinder auf subjektive Weise verarbeiten. Eigene künstlerische Gestaltungsprozesse unterstützen Kinder dabei, die Komplexität ihrer Wahrnehmung zu strukturieren und ihrer Kreativität Ausdruck zu verleihen“ (BildungsRahmenPlan).

Im Ausstellungsjahr 2017/18 soll der Schwerpunkt in der Kombination von Bereichen der Genetik und Kunst liegen. Es wird verschiedene Module geben, die je nach Alter und Interesse kombiniert werden können. Der menschliche Bauplan, der bei allen gleich und doch so unterschiedlich ist, fasziniert alle Altersstufen. KünstlerInnen beschäftigen sich seit Jahrhunderten mit der Einzigartigkeit des Menschen.

Kinder ab 3 Jahren haben im Labor die Möglichkeit, selbständig zu arbeiten, kreativ zu sein und gemeinsam mit MitarbeiterInnen des Hauses einfache Experimente durchzuführen. Das Labor wird von zwei MitarbeiterInnen betreut, die individuelle Angebote für die BesucherInnen (je nach Alter und Interesse) machen.


Fotos: FRida & freD Hannes Loske

2016/17: Die Tüftelmäuse und Tüftelgenies

Mit den zwei neuen Ausstellungen die Tüftelmäuse und die Tüftelgenies startet das Kindermuseum FRida und freD in die Saison 2016/17. Dieses Jahr dreht sich alles um Tüfteln, erfinden und ausprobieren. Die zwei neuen Mitmach Ausstellungen des Museums werden ab Mai 2016 ein Jahr lang die Kinder aus Graz und Umgebung bzw. auch Besucher unserer wundervollen Stadt begeistern.

 

Die Tüftelmäuse

Diese Ausstellung für die „kleineren“ Kinder ist empfohlen zwischen 3 und 7 Jahren.

Die Schwerpunkt der Ausstellung sind:

  • Durch spannende Herausforderungen Kindern Lust auf „Erfinden & Konstruieren“ machen.
  • Sich von bereits Gebautem inspirieren lassen, weiterdenken, erweitern, verändern.
  • Spielerisch physikalische Phänomene kennenlernen und anwenden.
  • Zusammenhänge begreifbar und erfahrbar machen.
  • Gedachte Ideen in Handlungen übersetzen.
  • Lösungsorientiertes Arbeiten forcieren.
  • Soziales Miteinander fördern.
  • Phantasievolles Erfinden provozieren.
  • Den Umgang mit Werkzeug schulen.
  • Gebautes kreativ gestalten.
  • Alte Erfindungen kennenlernen.

Worum geht’s in der Ausstellung Tüftelmäuse?

Tueftelmaeuse_FRida & freD_Hannes Loske_05Herausforderungen erkennen, Rätsel lösen, neue Wege (er-)finden! Vor allem junge Kinder im Kindergarten- und frühen Vorschulalter sind nahezu unstillbar neugierig und es scheint ihre intrinsische Motivation zu sein, für Problemstellungen Lösungen zu finden. Sie wollen herausgefordert werden und brauchen den Anreiz, nicht in starren Dogmen zu denken, sondern ihren Gedanken freien Lauf lassen zu können.

Für eine Ausstellung zum Thema Erfindungen bedeutet das nun, sie mit Herausforderungen zu konfrontieren, die sie gern annehmen. Erfindungen brauchen Anlassfälle!

Tueftelmaeuse_FRida & freD_Hannes Loske_03Die Kinder fantasieren, grübeln, knobeln, entdecken, entwerfen und malen sich im wahrsten Sinne des Wortes aus, wie es ihnen gelingen könnte, die eine oder andere Herausforderung zu meistern. „Wie gelingt es mir, das Karussell dort oben zu bewegen?“ „Was brauche ich, um die Seilbahn anzutreiben?“ „Wie schaffe ich es, das Förderband in Gang zu bringen?“ Mit ihrem Erfindergeist finden die Kinder Lösungen und erfinden zugleich innovative Kreationen. Dem Einfallsreichtum sind keine Grenzen gesetzt und die Devise lautet: Alles ist möglich, alles ist erlaubt!

Tueftelmaeuse_FRida & freD_Hannes Loske_07In der Ausstellung finden sich verschiedene Gegenstände, die Kinder vertraut sind. Diese Gegenstände fungieren als Antriebe, um damit verschiedene Attraktionen in Gang zu setzen. Diese Attraktionen wiederum sind eng mit der „Mausgeschichte“ verknüpft und den Impulsen, die die Mäuse den Kindern geben. Beispielsweise wird mit einem Schiffsrad eine Glocke angetrieben, mit einem Schaukelstuhl eine Streichelmaschine, mit einer Riesenwalze ein Ventilator, mit einer Nähmaschine eine Uhr, mit einer Kurbel eine Wäscheleine und mit einem Gokart ein Filmapparat. Die Verbindungen dazwischen überlegen sich die Kinder selbst. Darüber hinaus gibt es ein breites Spektrum an Angeboten, damit die Kinder kreativ Ideen entwickeln und Lösungen finden.

Die Tüftelgenies

Für Kinder ab 8 Jahren ist diese Ausstellung.

Die Schwerpunkt der Ausstellung sind:

  • Wir alle sind Erfinder und Erfinderinnen!
  • Neben einer guten Idee braucht man für Erfindungen viel Geduld und Ausdauer, Fantasie und Neugierde.
  • Die Auswirkungen von Erfindungen auf die Menschheitsgeschichte werden aufgezeigt.
  • Die Wertschätzung dafür, dass es fast alles, was wir tagtäglich benützen, nicht schon immer gab, soll geweckt werden. Es gibt eine unglaubliche Fülle und Vielfalt an Erfindungen!

Worum geht’s in der Ausstellung Tüftelgenies?

Tueftelgenies_FRida & freD_Hannes Loske_09In der Mitmach-Ausstellung werden den Kindern Erfindungen näher gebracht:

Wann gab es das erste Rad, wann das erste Auto? Wer hat das erste Fernrohr gebaut und wie hat es funktioniert? Gab es Jeans schon immer? Wer erfand das Papier, wer druckte das erste Buch? Warum fürchteten sich die Menschen vor der ersten Dampflokomotive? Wie telefonierte man früher? Und sah der erste Computer so aus wie heute?

Der Zugang zu diesen facettenreichen Themen geschieht auf eine spielerische und leicht verständliche Art und Weise.

Tueftelgenies_FRida & freD_Hannes Loske_06Durch die Auseinandersetzung mit verschiedenen Erfindungen der Vergangenheit und der Gegenwart und durch ihr eigenes Tun erleben die Kinder physikalische Phänomene und erlangen naturwissenschaftliche Erkenntnisse. Neben dem Erleben mit allen Sinnen liegt die Besonderheit dieser Ausstellung darin, dass Kinder die Erfindung selbst einsetzen, um etwas über die Erfindung zu erfahren bzw. die Erfindung selbst erst herstellen oder fertigstellen oder in einen anderen Kontext setzen. Das Ziel ist, eine möglichst breite Palette von Erfindungen zu präsentieren, um zu vermitteln, was alles erfunden werden kann. Vielleicht werden die ErfinderInnen von morgen inspiriert: Was möchte ich erfinden? Was wird gebraucht? Wie könnte es funktionieren? Manche Ideen werden verrückt sein, manche Ideen merkwürdig – und würdig, sie sich zu merken!

Tueftelgenies_FRida & freD_Hannes Loske_04Wichtig ist dem Grazer Kindermuseum FRida & freD den Moment des Geistesblitzes herauszuarbeiten. Der Fokus wird auf die Menschen, die hinter den Erfindungen stehen – die Erfinderinnen und Erfinder – gerichtet. Mit den Erfindungen selbst beschäftigen sich die Kinder in ihrem Tun, den Zugang dazu finden sie über die Erfinderinnen und Erfinder und die interessanten, spannenden, lustigen Geschichten, wie es zu deren Geistesblitzen kam.

Das Labor: Roboterei

Kinder, vor allem im Vorschul- und Volksschulalter sind von Natur aus neugierig und wollen ihre Welt erforschen. Sie stellen Fragen und möchten die Antworten darauf erleben und begreifen. Dafür brauchen sie einen Raum und Zeit, um die naturwissenschaftlichen Phänomene ihrer Umwelt kennen zu lernen und selbständig zu entdecken.

Naturwissenschaften und Technik gehören eindeutig zur Bildung – dennoch werden gerade diese Bereiche im Kindergarten- und Schulalltag oftmals vernachlässigt. So werden in der Auseinandersetzung mit Naturwissenschaften Schlüsselqualifikationen wie Problemlösestrategien, Handlungs- und Sozialkompetenzen entwickelt, geschult und trainiert. Naturwissenschaftliche Bildung eignet sich besonders gut für eine ganzheitliche Beschäftigung mit Lernbereichen. Sie ermöglicht eine umfassende Wahrnehmung und Erfahrung.

Vermittlungsziele & thematische Schwerpunkte

  • Ideen und Lösungen finden
  • Ideen zu Papier bringen
  • Mit einem einfachen Programm Abläufe für die Roboter entwickeln
  • Auswählen von passenden Befehlen und Abläufen
  • Testen dieser auf ihren Einsatz
  • Bau einfacher Robotermodule
  • Anwenden der Module bei einer konkreten Aufgabenstellung
  • Interesse und Freude am Forschen und Bauen wecken

Zielgruppe

  • Kinder ab 8 Jahren
  • Dauer eines Workshops für Gruppen: 1,5 h
  • Öffnungszeiten für IndividualbesucherInnen
  • am Nachmittag, an den Wochenenden und in den Ferien

Fotocredits: FRida & freD | Hannes Loske

La Le Luftschloss und Klimaversum im Kindermuseum FRida&freD

Wie jedes Jahr im März hat das Grazer Kindermuseum FRida & freD von Ende Februar bis Ende März geschlossen. Der Grund ist einfach: Es kommen zwei völlig neue Ausstellungen, erst muss die alte ab- und die neue aufgebaut werden. Dann startet das Kindermuseum in eine neue Saison. Heuer ist es am 21. März soweit, das Kindermuseum im Grazer Augarten öffnet mit den 2 neuen Ausstellungen seine Pforten.

Die neuen Ausstellungen im FRida & freD

Jährlich wechseln die Ausstellungen – eine ist für 3 bis 7 jährige konzipiert, die andere ist für Kinder ab 8 Jahren gedacht.

Klimaversum – für Kinder ab 8 Jahren

klimaversumHeuer steht alles im Zeichen des Klimas. Fragen wie „Welche Klimazonen gibt es“, „Wie reagieren Tiere und Pflanzen auf die Veränderung des Klimas“, „Wie hat sich das Klima bereits verändert“ oder „Was bedeutet die Klimaveränderung für den Menschen“ werden behandelt.

Worum geht’s?

Das Leben auf der Erde ist vielfältig! Jeder Ort weltweit wird massiv vom herrschenden Klima beeinflusst und eine Vielzahl von Faktoren führt dazu, dass das Klima dort genau so ist, wie es ist. Das Klima ist auf der ganzen Welt unterschiedlich – und überall ein eindrucksvolles Erlebnis!

Die Kinder setzen sich mit dem aktuellen Wetter auseinander und erfahren den Unterschied zwischen Wetter, Witterung und Klima. Warum ist es an manchen Orten besonders heiß, besonders kalt, besonders nass oder besonders windig? Und wie leben die Menschen dort? Welchen Einfluss hat das Klima auf die Bevölkerung? Durch einen Blick zurück in die Klimageschichte erkennen die jungen BesucherInnen, wie sich das Klima bisher verändert hat und erfahren, dass es sich auch weiterhin verändern wird. Der Fokus ist aber auf die Gegenwart gerichtet. Auch der Klimawandel wird den jungen BesucherInnen näher gebracht: Sie lernen die Gründe für den Klimawandel kennen und werden darauf aufmerksam gemacht, dass sie selbst durch ihr Verhalten sehr viel für den Klima- und Umweltschutz tun können. Sie erkunden konkrete Orte weltweit und erfahren, welche Auswirkungen der Klimawandel dort hat.

Die jungen BesucherInnen erfahren aber auch, wen die Menschen für das Klima verantwortlich machten, als es noch keine Meteorologie gab und ob bei vielen Wetter- und Klimabeobachtungen wirklich kausale Zusammenhänge bestehen oder ob es nur Zufälle sind.

Jede AusstellungsbesucherIn erhält eine Zeitungsvorlage und verschiedene Arbeitsmaterialien. Auf die Ausstellung aufbauend können sich die Kinder nun in verschiedene Themen vertiefen, eigene Ideen entwickeln und ihre ganz persönliche Klimazeitung gestalten.
Die Klimazeitung ist wie eine reale Zeitung aufgebaut – es gibt einen internationalen Teil, einen Lokalteil, Anzeigen, die Wetterseite und noch viele andere Rubriken. Manche Headlines oder Textbausteine sind bereits vorgegeben, andere können individuell gestaltet und ergänzt werden. Jede Klasse hat zahlreiche unterschiedliche Schlagzeilen, Fotos und Artikel zur Verfügung, die ausgewählt und eingeklebt werden können.

Inhalte und Schwerpunkte der Ausstellung

  • Luft ist immer und überall
  • Luft hat Kraft
  • Luft bewegen
  • Luft formbar machen
  • Luft hörbar machen
  • Luft sichtbar machen
  • Luft im und am eigenen Körper spüren
  • sich in der Luft bewegen
  • Luftwesen und Luftlebewesen

La Le Luftschloss – für Kinder ab 3 Jahren

laleluftschlossSpielerisch werden die Kleinen an das Thema Luft herangeführt. Mit der Ausstellung soll den Kinder bewusst gemacht werden, dass Luft nicht „nichts“ ist. Was Luft alles sein kann, wie man sie hörbar, sichtbar oder sogar fühlbar macht wird den Kindern gezeigt.

Worum geht’s?

Jeder kennt es und jeder braucht es: Luft!

Um Kindern zwischen 3 und 7 Jahren zu vermitteln, wann, wo, wie und warum Luft eine Rolle spielt, ist es passend, unterschiedlichste Interaktionen anzubieten, die nur eines gemeinsam haben – man braucht dazu Luft. Um der jungen Zielgruppe einen atmosphärischen Rahmen zu bieten, werden die verschiedenen Interaktionen mit differenzierten Schwierigkeitsgraden in ein fantastisches Luftschloss eingebettet. So gelingt es, das elementare Medium Luft in einer sinnlichen Umgebung zu präsentieren. Die Kinder bewegen mit der Kraft der Luft Gegenstände, lernen Luft als Medium kennen, das Klänge transportiert, erfahren, wie sich Tiere in der Luft bewegen oder nehmen Luft durch ihren eigenen Körper wahr.

Die Kinder können die Luft sehen und hören! Sie können sie fühlen und erleben! Luft kann viel, aber kann man daraus auch ein Schloss bauen? Im FRida & freD-Luftschloss starren unsere jungen BesucherInnen keine Löcher in die Luft, sondern sorgen für frischen Wind und machen Luftsprünge!

  • Klimageschichte: Blick zurück zur Entstehung unseres Planeten
  • Klimazonen: Vielfalt aufzeigen
  • Klimawandel: Ursachen – Auswirkungen – Lösungsansätze
  • Experimente: Klima- und Wetterphänomene
  • Soziologische Aspekte: Alltag an Orten mit extremen klimatischen Bedingungen
  • Regionaler Zugang: Steiermark im Klimawandel

Bilder von den Ausstellungen und der Pressekonferenz

Wann und Wo?

Das Kindermuseum FRida und freD startet am 21. März 2015 in die neue Saison!

  • Eintritt: Kinder und Erwachsene pro Ausstellung 5,- EUR – für beide Ausstellungen je 7,50 EUR. Vergünstigungen als Familie und mit dem steirischen Familienpass möglich.
  • Öffnungszeiten: Mo, Mi, Do: 9 – 17 Uhr, Fr: 9 – 19 Uhr, Wochenende und Feiertage: 10 – 17 Uhr, Dienstags immer geschlossen!
  • Wo? Friedrichgasse 34, 8010 Graz


Wie jedes Jahr im März hat auch heuer das Grazer Kindermuseum FRida&freD geschlossen. Die alte Ausstattung wird abgebaut und die neuen halten einzug. Welche das sein werden möchte ich hier mal kurz beschreiben:

2014/15 Hotel Global und SCHOKooh!

Hotel Global

Diese Ausstellung ist ideal für Kinder ab 8 Jahren. Alles dreht sich rund um die Globalisierung. Wie ist die Welt vernetzt? Welche Rolle spielt jeder einzelne im großen-ganzen der Welt?

Man beginn an der Rezeption vom „hotel Global“. Hier checkt man ein und bekommt auch seine Unterlagen. Die Ausstellung besteht aus verschiedenen Hotelzimmern, in denen man die Welt erkunden kann – und zwar in Form von den verschiedenen Hotelgästen. Die Kinder lernen etwa in Zimmer 2 Phileas Fogg kennen. Dieser erzählt in einem Zugabteil über seine Reise in 80 Tagen um die Welt und vergleicht die damals zur Verfügung stehenden Verkehrsmittel mit den heutigen.

Mit Josef Zotter kann man in einem anderen Zimmer kochen, viel über BIO und konventionelle Lebensmittel erfahren und auch so einiges über die Essens-Gebräuche der verschiedenen Länder der Welt erfahren.

SCHOKooh!

Wie der Name vermuten lässt, dreht sich alles bei dieser Ausstellung um Schokolade. Mit dem Untertitel „Genuss-Ausstellung“ betitelt geht sie folgenden Fragen auf den Grund: Woraus wird denn eigentlich Schoko hergestellt? Wie wächst Zucker? Wie kommt die Milch aus der Kuh? Wer hat’s eigentlich erfunden?

Diese Ausstellung richtet sich an Kinder zwischen 3 und 7 Jahren.

Hier kann viel gespielt werden. Das Boot aus „blubberblub“ hat wieder Einzug im FRida&freD gehalten – mit diesem werden die Zutaten für Schokolade nach Europa geschifft. Viel wissenswertes über Schoko kann in Büchern und Leseecken erfahren werden. Außerdem gibt es eine Kuh, welche man melken kann.

In der Küche kann man Schoko verkosten und eigene kleine Schokopralinen herstellen.

 

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