Der Grazer Schlossberg

Urlaub in der Heimat wird in der heutigen Generation immer beliebter. Man muss nicht immer weit reisen, um Erholung, Abenteuer und einen Tapetenwechsel zu erleben. Eine kurze Anfahrt, die Flexibilität – insbesondere für Familien – als auch die wunderschöne Natur lädt zum Entdecken und Staunen ein und bietet Spannendes für jedes Alter.

Reisen in der Heimat – warum bietet sich dies an?

Besonders Österreich bietet ein vielfältiges Angebot, um die Reise individuell zu gestalten und somit den perfekten Urlaub zu genießen. Neben den wunderschönen Alpen und Naturschutzgebieten bietet das Land in zahlreichen Städten viele Sehenswürdigkeiten und Raum für Entdeckungsreisen.

Wo finde ich den Grazer Schlossberg?

Die Stadt Graz ist bekannt für ihre einzigartige Altstadt, in welcher mittendrin ein Berg namens „Grazer Schlossberg“ zu finden ist. Somit kann man gleich zu Beginn sagen: diese Stadt vereint das umtriebige Treiben eines schönen Städtchens mit einem unglaublichen Ausblick auf die Umgebung.

Der Grazer Schlossberg ist bekannt für ein atemberaubendes Naturschauspiel. Er gilt als Naherholungsgebiet und als beliebtester Aussichtspunkt, an dem man eine wundervolle Perspektive auf die umliegende Umgebung genießen kann. Der Weg nach oben ist in kürzester Zeit zu bewältigen, was mit einem tollen Ausblick auf Graz belohnt wird.

Was gibt es zu entdecken?

Basierend auf den Bau der dort stehenden Burg, welche seit über 1.000 Jahren besteht, erhielt die Stadt Graz ihren Namen. Der Begriff Gradec kommt aus dem slawischen. Er bedeutet „kleine Burg“, woraufhin später Graz gegründet wurde.

Ganzjährig kommen Menschen auf den Grazer Schlossberg, sei es, um im Frühling die ersten Sonnenstrahlen zu genießen oder im Sommer unter den Schatten spendenden Bäumen Aufführungen auf einer Freilichtbühne zu besuchen. Auch im Herbst und Winter kommt man hier nicht zu kurz, denn aufgrund seiner Farbenpracht bietet auch diese Jahreszeit eine wunderschöne Perspektive und lässt einen ohne viel Aufwand und Zeit dem Alltag entfliehen.

60 % Steigung beträgt der Weg hinauf zum Schlossbergaussichtspunkt. Seit 1984 ist eine Schlossbergbahn im Einsatz, welche das Erreichen des Ziels deutlich erleichtert. Seit kurzer Zeit sind moderne Panoramagondeln im Einsatz, wodurch man bereits auf dem Weg nach oben die wunderbare Aussicht genießen kann.

Graz wurde Mitte des 16. Jahrhundert mit einer 400 m langen Festung um die Stadt und den Schlossberg ausgestattet. Die Burg wurde von den zu dieser Zeit besten norditalienischen Bauleute gebaut. Es ist daher nicht verwunderlich, dass es, oben angekommen, für Groß und Klein vieles zu entdecken gibt.

Hier findet man einen 34 Meter hohen Glockenturm aus dem 16. Jahrhundert. Dieser beherbergt die größte Glocke der Stadt Graz, genannt die „Liesl“. Nach und nach wurden auch die Kellerräume des Schlosshauptmannhauses freigelegt. Hier findet man noch immer die Kasemattenbühne. Nebenbei kann man einen 94 Meter tiefen Brunnen bestaunen. Dieser bekam in der Vergangenheit den Namen „Türkenbrunnen“. Die Zisterne als auch die gewaltige Stallbastei sind zusätzlich einen Besuch wert.

Die Festung wurde noch nie von jemandem eingenommen. Lediglich Napoleon verlangte die Schleifung der Festung, nachdem er 1809 den Sieg über die Habsburger errungen hat. Die Grazer Bürger zahlten eine großzügige Geldsumme an die Franzosen. Dadurch konnte die Bevölkerung Ihren 28 Meter hohen Uhrturm als auch den Glockenturm retten.

Der von Freiherr von Welden dreißig Jahre später entwickelte Park ist bis heute erhalten. Er entstand auf dem ehemaligen Festungshügel und beheimatet einige südländische Pflanzen. Durch sein romantisches Flair lässt lädt er zum Verweilen und Genießen ein.

Der Freidenssteig, welcher aus 260 Stufen besteht, führt nach unten. Des Weiteren wurde auch ein gläserner Lift installiert, welcher im Stollensystem endet. Angelegt wurde er ursprünglich als Luftschutzkeller für die Grazer Bevölkerung im zweiten Weltkrieg.

Und auch die allerkleinsten Entdecker kommen auf dem Schlossberg nicht zu kurz. Eine große Märchenbahn für Kinder lässt den Spaß nicht zu kurz kommen. Seit 2019 kann man auch mit der Schlossbergrutsche durch den Berg rutschen. Die höchste Indoorrutsche kann man mit dem Schlossberglift erreichen. Auch zu erwähnen ist der sogenannte „Dom im Berg“. Dies ist eine Veranstaltungshalle, welche mit modernster technischer Ausstattung eingerichtet ist. Und das mitten in Gestein.

Ein Besuch des Grazer Schlossbergs – wer kommt auf seine Kosten?

Der Grazer Schlossberg als auch das umliegende Städtchen bietet eine große Auswahl an Aktivitäten. Vieles lässt sich verbinden, wodurch jeder Reisende, egal ob jung oder alt, groß oder klein, auf seine Kosten kommt. Sie sehen also: ein Besuch ist also für jeden eine Reise wert.

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