Lange Nacht der Forschung – 2020 in Graz

Die Lange Nacht der Forschung wird seit dem Jahre 2005 in Österreich veranstaltet. Das Ganze begann als kleines Projekt und wuchs über die Jahre hinweg so stark an, dass es nun mittlerweile zu einer sehr beliebten Veranstaltung zählt, zu dieser Menschen aus ganz Österreich kommen.

Die Lange Nacht der Forschung wurde wegen des Corona Virus von Mai 2020 auf den Oktober 2020 verschoben. Somit finden an zwei hintereinander folgenden Wochenenden zwei „lange Nächte“ statt, denn die Lange Nacht der Museen ist für das vorhergehende Wochenende geplant.

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Wann findet die Lange Lange Nacht der Forschung statt?

  • Wann? Wegen des Corona Virus auf 9. Oktober 2020 verschoben
  • Wo? In den Forschungseinrichtungen der Stadt

Im Jahre 2020 wird die Lange Nacht der Forschung am 9. Oktober 2020 stattfinden. Im Jahre 2018 fand die Veranstaltung am 13. April statt. Es kamen insgesamt 87.000 Zuschauer von ganz Österreich. Diese Zuschauerzahl stellt bis heute nicht nur einen Rekord dar, sondern sie zeigt ebenso, wie interessiert die österreichischen Bürger an dieser Veranstaltung sind.

Dieser Artikel soll Ihnen dabei behilflich sein, Informationen rund um die Veranstaltung zu sammeln. Unter anderem wird Ihnen mitgeteilt, welche Programmpunkte Sie erwarten und was Ihnen der ganze Spaß kostet. Nachdem Sie diesen Artikel gelesen haben, werden Sie definitiv ein breites Wissen über die Veranstaltung haben.

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Wie oft findet das Event statt?

Die Bundesministerien für Bildung, Forschung, Wissenschaft, Wirtschaftsstandort und Digitalisierung sowie das Bundesministerium für Technologie, Innovation und Verkehr unterstützen das Projekt. Aufgrund dessen kann das Event alle zwei Jahre stattfinden. Innovative Unternehmen, forschende Institute, Fachhochschulen und Universitäten führen die Veranstaltung aus.

Wie viel kostet der Eintritt zu der Veranstaltung?

Das Event wird staatlich gefördert. Aufgrund dieser Förderung kann die Lange Nacht der Forschung bei freiem Eintritt veranstaltet werden. Es ist wichtig zu wissen, dass es sich um keine gewinnorientierte Veranstaltung handelt.

Für wen lohnt sich der Besuch bei dem Event?

Die „Lange Nacht der Forschung“ ist sowohl für Erwachsene als auch für Kinder zu empfehlen. Dies resultiert aus der Vielfalt an unterschiedlichen Themen, welche aufbereitet werden. Die einzige Voraussetzung ist darin zu finden, dass die Betroffenen in einem gewissen Maß an der Wissenschaft, in welcher Form auch immer, interessiert sein sollten. Bei einigen Stationen wird den Jugendlichen und auch Kindern das Gefühl für Technologie und Wissenschaft vermittelt. Gleichzeitig wird ihnen ein Weg vermittelt, mit welchem sie in ihrer eigenen Zukunft Sachverhalte ansprechen sollten.

Ein großes Thema bei der „Langen Nacht der Forschung“ ist die Aktualität. Im Zuge der Veranstaltung werden neueste Technologien und aktuelle Forschungsstandpunkte bereitgestellt. Dies ermöglicht den Menschen, welche sich im Normalfall nicht mit der Thematik beschäftigen, einen Einblick in die neuesten Errungenschaften. Das Niveau der Veranstaltung ist sehr breit gefächert und geht von vorwissenschaftlichen Aspekten bis hin zur Spitzenforschung. Aufgrund dessen wird bei allen Aspekten darauf hingewiesen, ob sich die Inhalte auch für Kinder und Jugendliche eignen.

Lange Nacht der Forschung

Welche Institutionen 2020 mit dabei sein werden steht derzeit noch nicht fest. Da aber im Jahr 2018 zum Beispiel die FH Joanneum, die UNI Graz, TU Graz, der Science Tower in Eggenberg und viele mehr dabei waren, wird es sicher auch 2020 ein spannendes und lehrreiches Programm geben. Sobald dieses erscheint, werden wir es hier veröffentlichen!

Wie komme ich zu den verschiedenen Standorten?

Die „Lange Nacht der Forschung“ wird immer von den Holding Graz Linien unterstützt. Diese Partnerschaft ermöglicht es den Besuchern der Veranstaltung, sicher und bequem von einem Standort des Events zum anderen Standort des Events zu kommen. Es werden eigene Buslinien eingerichtet, welche immer vom Jakominiplatz ausgehen. Im 15-Minuten-Takt verbinden diese Buslinien die einzelnen Standorte. Der erste Shuttlebus wird um 16:30 Uhr von dem Jakominiplatz wegfahren. Die letzte Rückfahrt zum Jakominiplatz kann mit dem Shuttlebus um 00:00 Uhr erfolgen.

Fazit

Es kann erkannt werden, dass diese Veranstaltung durchaus einen sehr hohen Stellenwert in der steirischen Landeshauptstadt einnimmt. Viele Ehrenamtliche arbeiten zusammen, dass diese Veranstaltung ein großer Erfolg wird. Der Eintritt ist kostenfrei, da das Projekt nicht gewinnorientiert läuft, sondern einzig und allein dafür ausgerichtet wird, dass die Gesellschaft ein gewisses Maß an Wissen über neue Technologien und andere Bereiche der Wissenschaft aufbauen kann. Es wird ein facettenreiches Programm für Jung und Alt angeboten.

Rückblick

Was wurde im Jahre 2018 angeboten?

Im Jahre 2018 wurden an insgesamt 265 verschiedenen Standorten elf Themenbereiche präsentiert. Komplexe Themen wurden von einem Experten direkt vor Ort erklärt, interaktiv erforscht oder demonstriert. Es wurden vor allem Ausstellungen angeboten, welche unter anderem die Themen Land- und Forstwirtschaft, technische Wissenschaften, Geisteswissenschaften, Humanmedizin und Energie behandelten.

In Wien hat zum Beispiel das Museum für anwandte Kunst und Gegenwartskunst einen Themenbereich der Virtuellen Realität sowie künstlerisch asiatische Objekte ausgestellt. Darüber hinaus konnte man sich auch über die neue Stammzellentechnologie informieren. Weiters wurden die Gäste mit mathematischen Phänomenen und Zusammenhängen überrascht. Am Mondsee hatten die Besucher zum Beispiel die Möglichkeit den See mit einem Echolot von innen zu erkunden. Dafür konnten sie mit einem Boot auf den See hinausfahren. Letztlich wurden auch immer wieder Problematiken des Klimawandels oder des Heimatschutzes in den Vordergrund gestellt.

In Eisenstadt konnten die Besucher zum Beispiel eine Vorführung von Drohnen ansehen und die Grundlagen der Flugtechnik erlernen. In Illmitz hingegen ging alles um die Vogelkunde. Diese wurde den Kindern spielerisch vermittelt. In Pinkafeld ging alles um die erneuerbaren Energien. Ein Themenbereich war die Funktionsweise von Photovoltaikanlagen. Es kann erkannt werden, dass das Angebot bei dieser Veranstaltung sehr facettenreich ist. Im Jahre 2018 konnten sich die Zuschauer auf jeden Fall sehr viel Wissen im Bereich der Wissenschaft aneignen. Viele freuen sich schon heute auf die 9. Ausgabe der Veranstaltung, am 8. Mai 2020.

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